Arnsberg
Verleihung der Ehrenamtskarte in Arnsberg
Ansprache des Bürgermeisters, Hans-Josef Vogel, im Rahmen der Veranstaltung in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützen:
»Es ist ein erfreuliches, ein außergewöhnliches Ereignis, zu dem wir uns heute Nachmittag mit unserem Minister Armin Laschet getroffen haben:
Arnsberg verleiht zum ersten Mal die neue Ehrenamtskarte an seine aktiven Bürgerinnen und Bürger. Und unsere Stadt tut dies als dritte Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Wir liegen damit in der Spitzengruppe der Städte unseres Landes, die die Ehrenamtskarte eingeführt haben. Dies liegt daran, dass Arnsberg eine Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamtes ist und zwar weit über dem Bundesdurchschnitt. Noch nie waren so viele Menschen in unserer Stadt bürgerschaftlich aktiv wie im Jahr 2008. Gerade die Älteren, deren Zahl zunimmt. engagieren sich immer mehr. Großartig. Aber auch viele Jüngere tun dies in Projekten und Initiativen, in neuen Formen des Ehrenamtes.
Bürgerschaftliches Engagement ist aber auch etwas, was immer mehr von Herzen kommt. das die Leidenschaft bezeichnet, mit der wir als Bürgerinnen und Bürger etwas für uns, für unsere Nachbarschaft und für unsere Stadt. in der wir leben tun. Unter bürgerschaftlichem Engagement verstehen wir in Arnsberg alle Beiträge, mit denen Bürgerinnen und Bürger etwas für sich mit anderen für alle tun.
Und das bürgerschaftliche Engagement bestätigt in Arnsberg einen aktuellen Buchtitel, der da lautet: "Von wegen nix zu machen ...". Man kann etwas machen und man erreicht auch etwas, auch als Gegenmacht zur Verwaltung und Politik.
Sehr geehrter Herr Minister Laschet,
in dieser Stadt des bürgerschaftlichen Engagements begrüße ich Sie herzlich. Ich freue mich, dass Sie zur Verleihung der Ehrenamtskarte an 171 unserer Bürgerinnen und Bürger aus allen Bereichen nach Arnsberg gekommen sind.
Sie leiten das erste Integrationsministerium in Deutschland, das zugleich das erste Ministerium für Generationen und damit ein Ministerium für bürgerschaftliches Engagement ist. Denn: Integration und Zusammenhalt der Generationen -das geht nur mit bürgerschaftlichem Engagement zusammen. Integration, Zusammenleben der Generationen und Verbesserung der Lebensqualität werden durch uns Bürgerinnen und Bürger wesentlich mitbestimmt. Stadt und Land sollten dies weiter fördern und unterstützen, initiieren und begleiten, anregen und anerkennen.
In diesem Sinne ist die neue Ehrenamtskarte ein modernes Ehrenzeichen. Sie will nicht die bürgerschaftliche Arbeit, das bürgerschaftliche Engagement entlohnen. Sie verdeutlicht, dass unsere Stadt eine Stadt des bürgerlichen Engagements ist und dass unsere Stadt das Engagement, den Gemeinschaftssinn seiner Bürgerinnen und Bürger, anerkennt und durch Qualifizierung, Koordination und Räume unterstützt.
Barock Obama, der neue amerikanische Präsident, hat vorgestern ein "neues Zeitalter der Verantwortung" beschrieben. Ja, wir leben im "neuen Zeitalter der Verantwortung" der Bürgerinnen und Bürger. Und Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die sie heute die Ehrenamtskarte als Symbol des Dankes und der Anerkennung erhalten, sie prägen dieses "neue Zeitalter der Verantwortung" in unserer Stadt. Dafür danke ich Ihnen und dafür spreche ich Ihnen meine Anerkennung und meinen Respekt aus.
Mein besonderer Dank gilt den Arnsberger Betrieben, Unternehmen und Einrichtungen, die als Kooperationspartner der Ehrenamtskarte diese Anerkennung in besonderer Weise ermöglicht haben. Ich nenne aus unserer Stadt: Wildwald Voßwinkel, Verkehrsverein Arnsberg, Hotelbetriebe Güldenhaupt (Altes Backhaus, Hotel Goldener Stern), Hotel Landsberger Hof, Hotel Menge, Dorint Hotel, Hotel Zur Krone, Hotel Meemann, Hotel Waldhaus Rodelhaus, Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, Citibank, Sparkasse Arnsberg-Sundern, Jägerverein Neheim, VHS der Stadt Arnsberg, Freizeitbad Nass, Sauerland-Theater, Kulturschmiede, Stadtbücherei, Kloster Wedinghausen.
Und unser aller Dank gilt den Mitarbeiterinnen des Ministeriums und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Stadt, die dieses Projekt vorbereitet und durchgeführt haben. Ich danke stellvertretend für alle meiner Mitarbeiterin Frau Petra Vorwerk-Rosendahl.
Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an alle. «