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Pressemitteilung der Gemeinde Ense:

Verleihung der Ehrenamtskarten in Ense

Ehre, wem Ehre gebührt. Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009 stand sie gleich 47 Frauen und Männern zu, die sich in der Vergangenheit in herausragender Art und Weise um das Ehrenamt in der Gemeinde verdient gemacht haben. Sie erhielten aus der Hand von Bürgermeister Johannes Weber im großen Saal des Rathauses die ersten Ehrenamtskarten, die Ense zu vergeben hat.

Gruppenbild: Bürgermeister Johannes Weber und Petra Zwickert (MGFFI) mit neuen Ehrenamtskartenbesitzern in Ense"Sie haben unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt verdient" würdigte Bürgermeister Weber die Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 82 Jahren. Er freute sich besonders darüber "dass ich in so viele junge Gesichter schauen kann". Das, so der Bürgermeister, verdeutliche ihm, dass das Ehrenamt Zukunft habe. Ohne die "Ausgezeichneten" hätte sich die Gemeinde nicht so gut entwickelt, hätten die Frauen und Männer durch ihr Engagement in Verbänden und Vereinen nicht unwesentlich zur "hohen Lebensqualität" in Ense beigetragen. Wobei der überdurchschnittliche Einsatz für das Gemeinwohl vielen ein Bedürfnis sei und mit Leidenschaft erfolge, ohne dass auf eine Anerkennung dafür geschielt werde. Gerade deshalb freue es die Gemeinde besonders, in Zeiten knapper Kassen auf diesem Wege Dankeschön sagen zu können.

Frau Petra Zwickert aus dem Düsseldorfer Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, die als Gast an der Veranstaltung teilnahm, lobte die Gemeinde Ense, die im gesamten Kreis Soest eine Vorreiterrolle übernommen habe, da ansonsten keine weitere Kommune auf diesem Wege "Engagement für das Engagement" zeige. "Ihr Beispiel", so Petra Zwickert, "könnte Schule machen", der "Pioniergeist von Ense" ansteckend wirken.

Die Besitzer der Ehrenamtskarten wurden von ihren Vereinen und Verbänden vorgeschlagen, die Gewährung der Auszeichnung an Vorgaben geknüpft. Sie müssen mindestens fünf Wochenstunden und 250 Stunden im Jahr über 2 Jahre am Ort für einen gemeinnützigen Bereich ohne Entgelt tätig sein.

Die Ehrenamtskarte berechtigt in zahlreichen Einrichtungen im Land zu verbilligten Eintritten, zu Vergünstigungen in Ense und auch in den anderen teilnehmenden Kommunen.

Den Abend umrahmten die Brüder Sebastian und Johannes Pieper an der Gitarre und am Klavier.