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Herford verleiht die 100. Karte

Bürgermeister Wollbrink (li.) überreicht Edelgard Titgemeyer (re.) die 100. Ehrenamtskarte

Herford, 7.6.2011. Die Ehrenamtskarte findet großen Anklang in Herford. Seit Beginn dieses Jahres gibt es diese Anerkennung für ehrenamtlich engagierte Menschen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen bei Einrichtungen aus Handel, Gastronomie, Sport, Bildung Kultur verbunden. Bürgermeister Bruno Wollbrink (vorne links) überreichte nun im Herforder Johannes-Haus an Edelgard Titgemeyer (vorne rechts) das 100. Exemplar.

"Wenn eine kleine Geste von denen angenommen wird, die sich mit großem Einsatz für ihre Mitmenschen einsetzen, dann haben wir etwas richtig gemacht", so Bürgermeister Bruno Wollbrink. Dies bestätigten auch die Unternehmen und Institutionen, die den Besitzern der Karte Vorteile gewährten. "Mittlerweile tun dies 36 Einrichtungen in Herford. Das unterstreicht, welche Anerkennung das Ehrenamt in dieser Stadt genießt."

110 Karten wurden bis jetzt in Herford ausgegeben. Mit 46 gingen die meisten in den Bereich Soziales und Gesundheit, es folgen die Freiwillige Feuerwehr und das Rettungswesen mit 24 sowie der Sport mit 23. Jugendarbeit (9), Kirche (5) und Justiz (3) teilen sich den Rest. Der jüngste Inhaber ist 18, der älteste 82 Jahre alt. Anspruch auf eine drei Jahre lang gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. Dieser Einsatz muss von der Organisation, für die sie tätig sind, bestätigt werden.

Anträge für die Ehrenamtskarte können auf der Internetseite der Stadt,www.herford.de, heruntergeladen werden. Antragsteller können sich aber auch bei Hartmut Giebel per Email (hartmut.giebel@herford.de) oder telefonisch (05221 1891011) melden. Die Postadresse lautet: Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Herford, Bürgerzentrum Haus unter den Linden, Unter den Linden 12, 32052 Herford.


61 Ehrenamtskarten in Herford erstmals vergeben

Volker Stumpf (li) von der Gruppe EMMA, der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel (Mi.) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel (re.)

Volker Stumpf (li.) von der Gruppe EMMA, der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel (Mi.) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel (re.) vergaben am 25.01.2011 die ersten 61 Ehrenamtskarten an ehrenamtliche engagierte Bürgerinnen und Bürger in Herford. Seit dem 1. Januar 2011 gibt es auch in Herford die Ehrenamtskarte NRW. 61 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger erhielten nun aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Rödel die goldene Karte. Sie ist ein kleines Dankeschön an die Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen bei Einrichtungen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Sport, Bildung und Kultur verbunden. In Herford gewähren bereits jetzt 29 Geschäfte und Institutionen Ermäßigungen auf ausgewählte Produkte und Dienstleistungen.

"Die Menschen, die sich in unserer Stadt für ihre Mitmenschen einsetzen, machen unsere Stadt lebens- und liebenswerter. Die Ehrenamtskarte ist eine kleine aber wichtige Anerkennung dafür", erklärte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Rödel. Zugleich dankte er auch den Partnern des Projekts in Herford, die den Inhabern der Karte Rabatte anbieten. Informationen über die Unterstützer der Ehrenamtskarte gibt es auf der Internetseite der Stadt Herford www.herford.de.

Das Prima-Quartett in Aktion
Von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" über Tango bis hin zum vierstimmigen Sinatra-Song "I did it my way". Das Prima-Quartett bot Streichmusik vom Feinsten.

Den Dankesworten von Andreas Rödel schlossen sich auch das Team EMMA (Ehrenamt macht Menschen aktiv) und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Hartmut Giebel an, die für die Umsetzung des Projekts verantwortlich sind. Sie hatten zunächst nicht damit gerechnet, bereits im Januar 61 Karten ausgeben zu können. Bis zum Ende des Jahres sollen mindestens 150 Menschen aus Herford in den Genuss der Anerkennung kommen. "Nach oben sind alle Grenzen offen und natürlich freuen wir uns auch über weitere Unternehmen, die uns unterstützen", sagt Hartmut Giebel.

Anspruch auf eine drei Jahre lang gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. Dieser Einsatz muss von der Organisation, für die sie tätig sind, bestätigt werden.

Anträge für die Ehrenamtskarte können auf der Internetseite der Stadt, www.herford.de, heruntergeladen werden. Antragsteller können sich aber auch bei Hartmut Giebel per Email (hartmut.giebel@herford.de) oder telefonisch (05221 1891011) melden. Die Postadresse lautet:
Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Herford, Bürgerzentrum Haus unter den Linden, Unter den Linden 12, 32052 Herford.

 

 


Stadt Herford und Landesministerium unterzeichnen Vereinbarung für Einführung der Ehrenamtskarte

8160 Menschen in 79 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen haben bereits eine Ehrenamtskarte. Und ab dem kommenden Jahr sollen sie auch Herforder Bürgerinnen und Bürger bekommen, die sich im Ehrenamt für andere einsetzen. Nachdem im Juni der Rat dem Vorhaben zugestimmt hatte, unterzeichneten jetzt Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink und Ulrike Sommer vom Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ein Abkommen über die Einführung der goldenen Karte.

Die Ehrenamtskarte ist ein kleines Dankeschön und Ausdruck der Anerkennung für die Menschen, die sich für andere einsetzen. Mit der landesweit gültigen Karte sind Vergünstigungen verbunden, die von Einrichtungen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Sport, Bildung Kultur und sonstigen kommerziellen Dienstleistungen reichen. Im benachbarten Bad Salzuflen werden etwa 10 Prozent Ermäßigung auf den Normalpreis für Konzerte und Theaterveranstaltungen im Kur- und Stadttheater gewährt. Vergleichbare Angebote soll es künftig auch in Herford geben.

Anspruch auf eine drei Jahre gültige Ehrenamtskarte haben Bürgerinnen und Bürger, die sich seit drei Jahren mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Sie dürfen außerdem keine Aufwandsentschädigungen erhalten, die über ihre Auslagen hinaus gehen. In Herford ist für die Einführung der Ehrenamtskarte der Leiter des Bürgerzentrums Haus unter den Linden Hartmut Giebel und die Organisation emma (ehrenamt macht menschen aktiv) zuständig. Ab September werden sie für die Ehrenamtskarte werben und informieren.

Ihre Unterstützung hat bereits die Kultur Herford gGmbH signalisiert. Dazu gehören das Stadttheater, das Museumsdepot der stadtgeschichtlichen Sammlung, die Stadtbibliothek, die Musikschule, hinzu kommt das Kommunalarchiv. Weitere Sponsoren werden noch gesucht. Unternehmen und Einrichtungen, die die Ehrenamtskarte fördern, erhalten eine Urkunde und dürfen damit auch werben.

"Die Ehrenamtskarte ist ein weiteres Signal für die große Wertschätzung, die das Ehrenamt in unserer Stadt genießt", so Bürgermeister Bruno Wollbrink. "Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch zu den Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehören werden, die dieses Projekt voranbringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Unternehmen und Einrichtungen in unserer Stadt die Ehrenamtskarte unterstützen würden."

Unterzeichnung der Vereinbahrung zur Einführung der Ehrenamtskarte in Herford

Freuen sich über die baldige Einführung der Ehrenamtskarte in Herford:
vorne: Ulrike Sommer vom Ministerium und Bürgermeister Bruno Wollbrink
von links nach rechts dahinter: Jutta Decarli, Volker Stumpf, Dankwart Bredt, Hartmut Giebel, Gudrun Funke und Ruth Uebel vom Team EMMA